Kapazitätserweiterung

Bayer verzeichnet zurzeit eine steigende Nachfrage nach Herbiziden, mit denen sich ansonsten resistente Unkräuter wirksam bekämpfen lassen. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen an diversen Standorten in den Ausbau entsprechender Produktionskapazitäten – und wird dabei von Bayer Technology Services unterstützt. In Frankfurt etwa erfolgte im Juli die Grundsteinlegung für eine neue Anlage zur Produktion des Wirkstoffs Glufosinat-Ammonium, der in Unkrautbekämpfungsmitteln wie Liberty und Basta weltweit zum Einsatz kommt. Das von Bayer Technology Services geleitete Vorhaben ist mit 100 Millionen Euro veranschlagt und soll bis 2017 abgeschlossen sein.

Bis dahin soll auch die neue Anlage zur Produktion einer wichtigen Vorstufe am Standort Knapsack fertiggestellt sein (siehe auch "Hätten Sie das gedacht?"). Hierfür wendet Bayer mehr als 150 Millionen Euro auf – und betraute für dieses Projekt ebenfalls Bayer Technology Services mit der Bauleitung. Beide Investitionen sind Teil eines 2,4 Milliarden Euro schweren Ausbauprogramms für Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten. Bis Anfang 2017 sollen in Knapsack unter anderem 48 Kilometer Rohrleitungen verlegt sowie mehr als 4300 elektronisch angesteuerte Bauelemente errichtet werden.

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